- →Die Leistung pro Prozessorkern zählt oft mehr als zusätzlicher RAM.
- →Prüfe Preismodell, Verlängerung und Zusatzkosten, nicht nur den Einstiegspreis.
- →Misstraue Versprechen wie „garantiert lagfrei“.
Prozessor vor Arbeitsspeicher
Ein Minecraft-Server verarbeitet das Spielgeschehen überwiegend auf einem einzigen Prozessorkern. Deshalb entscheidet die Leistung pro Kern oft stärker über flüssiges Spielen als zusätzlicher RAM. Frage nach dem Prozessortyp und prüfe, ob Angaben dazu überhaupt gemacht werden.
Preismodell und Laufzeit
Achte darauf, ob der Preis pro Monat, pro 30 Tage oder pro Slot gilt, ob es Einstiegspreise mit späterer Erhöhung gibt und ob Zusatzkosten wie eine eigene IP-Adresse anfallen. Prepaid-Modelle ohne automatische Verlängerung geben dir mehr Kontrolle.
- 1Preis pro Zeitraum und Verlängerungspreis
- 2Zusatzkosten für IP, Backups oder Mods
- 3Kündigung: einfach und ohne Umwege
- 4Netto- oder Bruttopreise
Standort und Latenz
Je näher der Server an deinen Spielern steht, desto geringer die Verzögerung. Für Spieler in Deutschland sind Standorte in Deutschland oder Mitteleuropa meist die beste Wahl.
Verwaltung und Werkzeuge
Ein übersichtliches Panel spart Zeit. Prüfe, ob Konsole, Dateiverwaltung, SFTP, Backups und Versionswechsel enthalten sind und wie Plugins oder Mods installiert werden.
Support und Dokumentation
Gute Anleitungen lösen viele Probleme schneller als ein Ticket. Prüfe, in welcher Sprache Hilfe angeboten wird und welche Kanäle es gibt.
Vorsicht bei großen Versprechen
Aussagen wie „garantiert lagfrei“ oder „unbegrenzt viele Spieler“ sind nicht belastbar. Realistische Anbieter nennen konkrete Ressourcen und Richtwerte.